Unser Team


Ingrid Herrmann

Unbeschreibliche Aussicht in einen Teil des Scoresby Sund in Ostgrönland

Die Faszination Island begann für mich im Jahr 1989 mit dem Kauf der Merian Spezialausgabe „Island“. Die beschriebenen Naturgewalten und die immerwährende geologische Aktivität des Landes zogen mich in ihren Bann.

Bis zu meiner ersten Islandreise musste ich mich aber noch bis 1994 gedulden. In drei Wochen habe ich mit dem Mountainbike den Südwesten Islands erkundet und der berüchtigte „Island-Virus“ hat mich befallen, also der dringende Wunsch, Island wieder und wieder bereisen zu wollen. Seit 1996 bin ich jährlich in Island unterwegs, habe 1997 ein halbes Jahr in Reykjavík gelebt und kenne fast alle Ecken des Landes.

Im Jahr 2001 wurde Island zu meinem Beruf und seitdem darf ich die unterschiedlichsten Reisen in Island für Sie zusammenstellen. Unser Radius erstreckt sich neben Island auch auf Grönland, die Färöer Inseln und die wunderbare arktische Region Spitzbergen - die ich auch schon alle bereist habe.

Neben den Reisen nach Island war eine der beeindruckendsten Reisen in den letzten Jahren die Schiffsreise Abenteuer Ostgrönland in den grönländischen Scoresby Sund (siehe Bild). Mit einem Motor-/Segelschiff haben wir eine Woche lang die grandiosen Landschaften des derzeit größten Fjordsystems der Welt erkundet und haben jeden Tag abwechslungsreiche Wanderungen gemacht. Die beeindruckend unterschiedlichen Landschaften und Felsformationen sowie die riesigen Eisberge und insgesamt die Erhabenheit der Natur haben die Reise zu einem einmaligen Erlebnis gemacht. Davon abgesehen, war die Woche weit ab von der Zivilisation ohne Internet und ohne Mobilempfang Digital Detox pur!

Salóme Kristjánsdóttir

Salome Kristjansdottir, set geo-aktiv reisen GmbH

Mein Name zeigt Ihnen schon, dass ich aus Island komme. Ich bin schon seit 1987 im Tourismus betätigt und seit Januar 2008 bei set geo-aktiv reisen dabei. Es macht mir sehr viel Spaß, Ihnen "mein" Island zu präsentieren und abwechslungsreiche Routen auszuarbeiten.

Im isländischen Winter bin ich immer wieder begeistert davon, wie schnell die Tage ab Mitte Januar wieder länger werden. Man spürt fast täglich die Verlängerung und die Vorfreude auf die langen Tage im Sommer steigert sich enorm!

Im Sommer sind es dann die hellen Nächte, die mich immer wieder inspirieren. Es ist einfach toll im Gras zu liegen und die Natur rundherum wahr zu nehmen. In meiner Erinnerung sind die Sommernächte immer besonders still und warm.

Wenn ich in Island bin, liebe ich es, wandern zu gehen. Rund um Reykjavík bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, z. B. im Vulkangebiet Hengill oder auch auf der Halbinsel Reykjanes. Vom Berg Helgafell (340 m), einem der beliebtesten Wanderziele bei Hafnafjördur, hat man einen unglaublich tollen Weitblick (siehe Bild) über die alten, dick mit Moos bewachsenen Lavafelder zum markanten Berg Keilir auf der Halbinsel Reykjanes und auch hinaus aufs Meer!

Die nördliche frische Luft und die einzigartige Natur, sei es in Island, Färöer oder Grönland, füllen mich immer wieder mit Energie!

Madelon Karssing

Madelon in Skopun auf den Färöer Inseln

Ich bin seit Dezember 2017 im Team. Das heißt aber nicht, dass Island für mich ebenfalls neu ist. Seit Mitte der 90er bin ich in der Branche tätig, seit 2000 liegt mein Schwerpunkt auf Island und Grönland. Ich habe diese Länder einschlägig kennengelernt und liebe es, Sie ausführlich zu beraten und Ihre Wunschreise zusammen zu stellen.

Für mich hat jede Region in Island seine Reize. Ganz spannend finde ich es, Gebiete zu besuchen die Schauplatz eines Romans, Filmes oder Krimis waren. Als Fan der nordischen Krimiautoren gibt es für mich in Island und Grönland eine Menge zu sehen. Beispielsweise die Region um den Kleifarvatn, die Snaefellsneshalbinsel, den Myrdalsjökull, Thingvellir, aber auch die Westfjorde und natürlich Reykjavík spielten eine große Rolle in den Büchern von dem Bestsellerautor Arnaldur Indriðason. Sein Kommissar Erlendur kam aus den Ostfjorden, wo seine Jugend am Rande des Gletschers Vatnajökull tiefe Spuren hinterlassen hat. Da wird man doch neugierig, wie es dort in Wirklichkeit aussieht?

Auch durch die Bücher von der noch nicht so bekannten, aber fesselnd schreibenden Yrsa Sigurdardóttir kann man sich gut einleben in die für uns Westeuropäer oft fremde, aber sehr interessante nordische Welt. Ihr Roman „Das glühende Grab“ beschreibt z. B. den Vulkanausbruch auf den Westmännerinseln in 1973. Während eines Besuches kann man erahnen welche Einflüsse der Ausbruch gehabt haben muss und wie die Isländer sich immer noch und immer wieder mit den gewaltigen Naturkräften auseinandersetzen müssen.

Durch die Bücher lernt man viel über die Inseln und vor Ort fühlt man sich dann fast wie mittendrin. Ein sehr schönes, packendes und einzigartiges Zusammenspiel von spannender Fiktion und naturschöne Realität.

Was mir auch sehr gut gefällt, ist die Mentalität der Insulaner. Es ist nicht nur deren Gastfreundschaft, Neugierde und Herzlichkeit, es ist mehr… Vielleicht, weil sie immer wieder mit Naturgewalten kämpfen müssen und entsprechend das Leben „zwischendrin“ mehr genießen? Sie sind mit Recht stolz auf ihr Vaterland und zeigen dies gerne voller Humor. Die Isländer schreiben die meisten Bücher, haben die meisten Zeitungen und Kreditkarten, die häufigsten Male wurde ein Miss World aus Island gewählt, kein Land hat so viele Nobelpreisträger und die Icelandair ist die größte Fluggesellschaft der Welt - alles pro Kopf gezählt, natürlich!

Es geht weiter, Reykjavik ist die nördlichste Hauptstadt auf der größten Vulkaninsel der Welt, der Vatnajökull der größte Gletscher-, der Dettifoss der wasserreichste Wasserfall Europas, in Island gibt es die niedrigste Kriminalitätsrate, es ist der am dünnsten besiedelte Staat Europas... Meiner Meinung nach ein reizvoll außergewöhnliches - und ein außergewöhnlich reizvolles Land!

Die kleinen Färöer Inseln, die sich als best gehütetes Geheimnis Europas vermarkten, zeigen dafür in Skopun mit einem der größten Briefkästen der Welt gerne, dass sie auch mitreden können. Sie punkten ansonsten eher mit den kleineren Zahlen: kein Fleckchen auf einer der Inseln befindet sich mehr als fünf km vom Ozean entfernt, es gibt nur drei Ampeln auf den Inseln, es gibt kein Gefängnis und mit 3°C Durchschnittstemperatur ist es im Winter sogar das wärmste unter den nordischen Ländern. Anders gesagt, mit der entschleunigenden Ruhe, den schönen Aussichten auf den schroffen Felsen, den vielen kleinen Wasserfällen, die große Artenvielfalt der Seevögel, den verträumten Fischerdörfern, der gemütliche Hauptstadt und dem kleinen aber feinen kulinarischen und kulturellen Angebot sind die Färöer Inseln einfach liebenswert!

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