Unterkunftspaket Island - Paket E

15 Nächte in Island - passend für den Fahrplan Frühjahr & Herbst.

Termine & Preise

Termine 2017

passend für Smyril Line Frühling- & Herbstfahrplan gültig 01.04. - 09.06. und 26.08. - 27.10.2017

Leistungen

  • 15 vorgebuchte Übernachtungen in Island in guten landestypischen Unterkünften (8 x Zimmer Etagen-Dusche/WC und 7 x Zimmer Dusche/WC)
  • 15 x Frühstück
  • 1 Straßenkarte, 1 Roman & 1 Reiseführer Island je Fahrzeug

Preise 2017 pro Person (ohne Fährüberfahrt)

E Doppel-/Zweibettzimmer Dreibettzimmer Einzelzimmer
Etagen-Dusche/WC € 1.760,- € 1.455,- € 2.725,-
Dusche/WC € 2.120,- € 1.815,- € 3.445,-
Die Preise für die Fährüberfahrt sowie den Fahrplan finden Sie hier.
Reiseverlauf

Dienstag: Borgarfjördur Eystri (ca. 200 km) / Lagarfjlót-See (ca. 120 km)

Am Morgen Ankunft in Seydisfjördur/Island. Heute haben Sie die Qual der Wahl: Entweder Sie fahren in den Borgarfjördur Eystri, wo farbenprächtige Berge, Felsen und seltene Gesteinsarten bewundert werden können. Wanderfreunde kommen im Borgarfjördur Eystri ebenso auf ihre Kosten. Oder Sie gestalten alternativ den Tag mit einer Rundfahrt um den Lagarfjlót-See bei Egilsstadir. Volkssagen zufolge haust hier der Lindwurm „Lagarfljótsormurinn“, der einen Goldschatz bewacht. Bei Hallormsstadur liegt Islands größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Der Wasserfall Hengifoss ist ein schönes Wanderziel für Aktive.

Mittwoch: Dettifoss • Ásbyrgi (ca. 270 km)

Fahrt entlang der Ringstraße Nr. 1. Bei einem kurzen Abstecher zum wieder errichteten Bauernhof Saenautasel kann man die schweren Lebensbedingungen der Isländer im vorigen Jahrhundert erahnen. Die Strecke führt nun weiter durch die fast menschenleere Hochebene Mödrudalsöraefi. Das Fjallakaffi im Mödrudalur abseits der Ringstraße ist ein idealer Platz für einen Kaffeestopp. Bei gutem Wetter können Sie den Ausblick auf den Tafelvulkan Herdubreid im Hochland genießen. Anschließend erreichen Sie über die Piste 864 den mächtigen Wasserfall Dettifoss. Das Wasser kommt von Europas größtem Gletscher Vatnajökull und stürzt donnernd 44 Meter tief in den Canyon Jökulsárgljúfur. Weiter geht es zur sagenumwobenen Senke Ásbyrgi. Die in der Mitte gelegene keilförmige Felsinsel Eyjan gibt der Schlucht die Gestalt eines Hufeisens. Húsavík ist ein nette kleine Hafenstadt. Hier gibt es mehrmals täglich die Möglichkeit zu einer Walbeobachtungsfahrt (sehr zu empfehlen!). Übernachtung in der Region Godafoss/Myvatn/Husavik (3 Nächte).

Donnerstag: Myvatngebiet (ca. 100 – 150 km)

Rund um den Mývatn erleben Sie eine unglaubliche Vielfalt an Naturwundern. Die bizarren Lavaformationen in Dimmuborgir sind vor ca. 2000 Jahren entstanden. Am schönsten ist die Kuppel “Kirkjan” im südlichen Teil (Rundwanderung ca. 1 Stunde). Sehenswert sind auch die Pseudokrater am südlichen Mývatn, die unterirdische Quelle Grjótagjá, sowie der Aschekrater Hverfjall. Am Námaskard erleben Sie die Urgewalten der Erde, die vielen Krater sind mit kochendem Schlamm gefüllt. Schwefelgeruch liegt in der Luft! Beim Zentralvulkan Krafla können Sie durch geologisch junge Lava von 1984 wandern.

Freitag: Myvatngebiet

Ein weiterer Tag in der Region Myvatn/Husavik/Akureyri.

Samstag: Akureyrí • Skagafjord (ca. 200 km)

Auf der Fahrt nach Akureyri kommen Sie am Wasserfall Godafoss vorbei, einem der schönsten des Landes. In Akureyri gibt es seit 1911 einen Botanischen Garten mit fast allen Arten der isländischen Flora sowie einer großen Zahl ausländischer Pflanzen. Hier befindet sich auch das Geburtshaus (Nonnahús) des Priesters und Schriftstellers Jón Sveinnson, der durch die Kinderabenteuer „Nonni und Manni“ über die Grenzen Islands hinaus berühmt wurde. Die Route führt weiter über die Hochebene Öxnadalsheiði und durchs Tal Öxnadalur in das Skagafjördurgebiet, das vor allem durch seine Islandpferdezucht bekannt ist. Dort können Sie den sehenswerten Torfbauernhof Glaumbaer besichtigen. Die ältesten Teile des Torfhofes stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts. Übernachtung in der Umgebung von Hvammstangi oder Blönduos.

Sonntag: Hrútafjord • Snaefellsnes (ca. 220 km)

Ihr Weg führt entlang des Hrútafjordes über die Laxárdalsheidi nach Búdardalur. Bevor Sie auf Snaefellsnes fahren lohnt ein Abstecher zum rekonstruierten Wikingerhof von Erik dem Roten. Anschließend fahren Sie entlang der Schärenküste bis Stykkisholmur. Vielleicht wollen Sie ab Hafen Stykkisholmur noch eine Bootsfahrt durch die Schären im Breidafjördur machen. Übernachtung auf Snaefellsnes (2 Nächte).

Montag: Halbinsel Snaefellsnes (ca. 50 – 150 km)

Heute erkunden Sie die abwechslungsreiche Halbinsel  Snaefellsnes, die der mysteriöse Gletscher Snaefellsjökull dominiert. Vielleicht kennen Sie den Berg schon aus Jules Verne’s Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde”. Interessant sind besonders die alten Lavafelder, die nun zur Heimat von zahlreichen Vögeln sowie alpinen und arktischen Blumen geworden sind, und die abwechslungsreichen Küstenabschnitte, die sich hervorragend für Wanderungen anbieten. In Buðir können Sie die kleine schwarze Kirche in dieser zauberhaften Umgebung bewundern. Von Arnarstapi, einem kleinen Fischerdorf mit romantischem Hafen, führt ein Wanderweg an der Küste nach Hellnar.

Dienstag: Borgarfjördur • Hvalfjördur • Reykjavík (ca. 300 km)

Nach der Fahrt durch die fruchtbaren Farmländer des Borgarfjördurgebietes erreichen Sie Reykholt. Dort können Sie das Bad des Saga-Dichters Snorri Sturlusson besichtigen, das damals wie heute von einer heißen Quelle gespeist wird. Weiter geht es zu den Wasserfällen Hraunfossar und Barnafoss. Die Hraunfossar sind einzigartig schöne Wasserfälle. Klares Quellwasser trifft unter der Lavaschicht auf eine undurchlässige Schicht und stürzt auf halber Höhe der Schluchtwand in zahlreichen Kaskaden in den Fluß Hvítá. Einen Steinwurf davon entfernt liegt der Barnafoss. Die Route führt den malerischen Hvalfjördur entlang, einer außergewöhnlich schönen Fjordlandschaft. Schließlich erreichen Sie Reykjavík. Übernachtung in Reykjavík (2 Nächte).

Mittwoch: Reykjavík

Nutzen Sie den Tag zur Erkundung dieser charmanten Stadt: Von der Glaskuppel Perlan aus haben Sie einen guten Ausblick auf die Stadt, die umliegenden Fjorde und Berge. Die charmante Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Ein guter Ausgangspunkt ist die Kirche Hallgrímskirche, mit ihrem hohen Kirchturm ein Wahrzeichen der Stadt. Rund um den Stadtteich Tjörnin finden Sie das Parlament, die Domkirkja, das futuristische Rathaus. In den zahlreichen gemütlichen Cafés an den Plätzen der Altstadt lässt es sich gut Pause machen. Das Museum „871 +/-2“ im Stadtzentrum ist ebenfalls sehr sehenswert, dort können Sie Ruinen eines Langhauses aus der ersten Besiedlungszeit besichtigen. Das Museum ist interaktiv gestaltet und versucht, das Leben um 871 +/- 2 n. Chr. näherzubringen.

Donnerstag: Nationalpark Thingvellir • Gullfoss • Geysir (ca. 200 km)

Heute erleben Sie die bekanntesten Naturdenkmäler Islands. Im Nationalpark Thingvellir traf ab 930 n. Chr. fast neun Jahrhunderte das Parlament unter freiem Himmel zusammen. Wandern Sie durch die Schlucht Almannagjá zum Wasserfall Öxaráfoss und weiter zur kleinen Kirche. Thingvellir befindet sich außerdem direkt auf der Nahtstelle der Eurasischen und Amerikanischen Erdplatten, die stetig auseinanderdriften. Der Wasserfall Gullfoss zählt zu den schönsten des Landes. Der Wasserfall besteht aus zwei zueinander rechtwinklig verlaufenden Kaskaden. Der Fluß Hvitá stürzt hier in eine 2,5 km lange und bis zu 70 m tiefe Schlucht. Im Geysirgebiet beeindruckt der aktive Geysir Strokkur, der alle 5 – 10 Minuten eine kochend heiße Fontäne in den Himmel schießt. Übernachtung in der Region Laugarvatn/Geysir/Fludir (2 Nächte).

Freitag: Südisland - Tag zur freien Verfügung

Zwischen Thingvallavatn und Hveragerdi liegt das Wandergebiet Hengill. Eine Alternative sind die Westmänner Inseln: Seit Sommer 2010 können Sie in nur 30 Minuten mit der Fähre auf die Westmänner Inseln fahren (zwischen 4 – 5 Abfahrten täglich). Auf Heimaey leben ca. 5.000 Menschen und die Insel wird vom Vulkan Helgafell dominiert. Wir empfehlen, den Ausflug auf die Westmänner spontan vor Ort zu machen. Die Überfahrten sind wetter- und leider auch vom Hafenzustand abhängig (oftmals behindert Sand die Einfahrt in den Hafen Landeyjarhöfn an der Südküste).

Samstag: Südküste (ca. 180 – 250 km)

Die Fahrt entlang der Südküste ist abwechslungsreich: Ein paar Kilometer abseits der Ringstraße liegt der faszinierende Wasserfall Seljalandsfoss. Nächste Station ist Skógar, wo Sie den wunderschönen 60 m hohen Wasserfall Skógafoss bestaunen und das interessante Heimatmuseum besichtigen können. Einer Volkssage nach soll eine Goldkiste hinter dem Wasserfall versteckt sein. Kurz vor Vík liegt die Klippe Dyrhólaey. Dort haben Tausende von Seevögeln ihre Nistplätze, darunter auch der Papageitaucher (Mai – Mitte Aug.). Während der Brutzeit, ca. Juni, ist die Klippe für Besucher gesperrt (Befahrung mit kleinen PKWs kann je nach Zustand der Schotterstraße schwierig sein). Tagesziel ist Ihre Unterkunft im Raum Kirkjubaejarklaustur/Skaftafell (2 Nächte).

Sonntag: Nationalpark Skaftafell (ca. 40 – 280 km)

Diesen Tag können Sie mit Wandern im Nationalpark Skaftafell verbringen, über dem der höchste Gipfel Islands, Hvannadalshnjúkur (2110 m), aufragt. Obwohl das Gebiet von Gletscherzungen eingerahmt ist, gibt es eine üppige Vegetation. Nach einer kurzen Wanderung taucht inmitten einer grünen Berglandschaft der Wasserfall Svartifoss auf, der von Basaltsäulen umgeben ist, die wie Orgelpfeifen angeordnet sind. Weiter geht es zum Sjónasker und der Blick öffnet sich auf die Sanderebenen und die Gletscherzungen. Alternativ zu einer großen Wanderung empfehlen wir die Fahrt mit dem Traktor ab Hofsnes nach Ingolfshöfdi (05.05. – 18.08., täglich um 12:00 Uhr außer Sonntags, ca. € 28,– p. P.), eine sowohl geschichtsträchtiger Ort als auch ein Vogelparadies. Hier überwinterte Ingolfur Arnason um 870, der erste dauerhafte Siedler.

Montag: Vatnajökull • Gletscherlagune • Höfn (ca. 200 – 270 km)

Weiterfahrt der Ringstraße am Fuße des größten Gletschers Europas, dem Vatnajökull. Auf der Strecke ist es empfehlenswert die Basaltsäulen bei Dverghamrar, den Wasserfall Foss á Sidu sowie die kleine Torfkirche bei Nupsstadur zu besichtigen. Die Gletscherlagune Jökulsárlón, mit ihren unzähligen schwimmenden Eisbergen, ist ein Höhepunkt jeder Islandreise. Wir empfehlen eine Bootsfahrt zwischen den mächtigen Eisbergen und/oder einen Spaziergang entlang der Lagune. Oft schwimmen Robben um die Eisberge. Die Strecke führt weiter bis Höfn, einer kleinen Stadt mit einem Hafen in geschützter Lage. Übernachtung auf einer Farm in der Umgebung.

Dienstag: Ostfjorde • Egilsstadir (ca. 300 km)

Heute fahren Sie an den einsamen Ostfjorden entlang. An der Fjordmündung des Berufjördur liegt das Fischerdorf Djúpivogur, in dem Sie im gemütlichen Museumscafé am Hafen eine Kaffeepause einlegen können. Im 16. Jahrhundert war das Dorf Handelsplatz der Deutschen Hanse. In Stödvarfjördur sollten Sie sich das sehr interessante Steinemuseum von Petra Sveinsdóttir nicht entgehen lassen. Sie hat dort in jahrelanger mühevoller Arbeit eine in ihrer Art einmalige Sammlung zusammengetragen. Nicht nur für Geologen sehenswert! Übernachtung in Egilsstadir oder Umgebung.

Mittwoch: Egilsstadir • Seydisfjördur • Norröna (ca. 30 km)

Sie haben heute noch den ganzen Tag in der Region Egilsstadir zur freien Verfügung. Am späten Nachmittag kurze Fahrt nach Seydisfjördur und Einschiffung auf die Norröna.