I. Reykjavík und Umgebung

Reykjavík – die Rauchbucht. Ingólfur Arnason ließ sich vor rund 1100 Jahren in der Rauchbucht nieder und machte so Reykjavík zur ältesten Dauersiedlung des Landes. Bis vor 200 Jahren war die heutige Hauptstadt nicht mehr als ein kleines Bauerndorf. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde auf Initiative des Landvogts Skúli Magnússon von der dänischen Regierung ein Programm zum Aufbau der Wirtschaft beschlossen. 1786 erhielt Reykjavík mit damals nur ca. 170 Einwohnern das Stadtrecht. Ab 1800 tagte der Althing nicht mehr in Þingvellir, sondern in Reykjavík. Reykjavík wurde schon früh kulturelles Zentrum des Landes. Viele Plätze der Stadt zieren Skulpturen und Denkmäler. Viele große historische Ereignisse des Landes, von der Besiedlung bis zum heutigen Tag, haben sich in Reykjavík abgespielt. Die Hauptstadt Islands ist gleichzeitig geschichtsträchtigster Ort des Landes. In Reykjavík laufen alle Verkehrsadern des Landes zusammen, und hier finden isländische wie ausländische Besucher ein vielfältiges touristisches Angebot.

Beim Besuch der Stadt ist man geneigt zu fragen, ob Reykjavík ein zu groß geratenes Dorf oder eine zu klein geratene Stadt sein soll – oder beides. Die gemächliche Gangart und der fast ländliche Charme verleiht dieser Stadt, verglichen mit anderen Hauptstädten der Welt, ein ganz eigenes Flair.

Im Umkreis von Reykjavík erreichen Sie nach ca. 45 km Fahrt die berühmte isländische Blaue Lagune auf der Halbinsel Reykjanes. Dort liegt auch das Geothermalfeld Krysuvik mit Schlamm- und Schwefelquellen. Im Laufe eines Tages kann man den Nationalpark Thingvellir (alte Thingstätte und Nahtstelle der amerikanischen und eurasischen Kontinentalplatte), den beeindruckenden Wasserfall Gullfoss und das weltweit bekannte Geysir-Gebiet mit der aktiven Springquelle Strokkur besichtigen.

Rathaus

Das moderne Gebäude liegt am Nordostufer des Stadtteiches. Im Erdgeschoß finden ständig wechselnde kulturelle Ausstellungen statt. Dort befindet sich ebenfalls ein großes Relief des Landes.

Aðalstræti

Die älteste Straße von Reykjavík, hier befindet sich auch eines der ältesten Gebäude der Stadt, Aðalstræti 10.

Hafnarstræti

Die Hafenstraße verläuft parallel zur Austurstræti. Ursprünglich führte die Straße direkt am Meer entlang, dem alten Hafenufer, weshalb sie auch heute noch kleine Bögen macht. Das Land zwischen dem Hafen und Hafnarstræti wurde später aufgeschüttet.

Alþingihúsið

Das Parlamentsgebäude wurde in den Jahren 1880-1881 gebaut. Die erste Parlamentsversammlung wurde am 1. Juli 1881 in dem Gebäude abgehalten. Seither ist das Parlament bis auf drei Festversammlungen am historischen Parlamentsplatz bei Þingvellir immer in diesem Gebäude zusammengekommen.
Hafen von Reykjavík

Ab 1915 konnten die ersten größeren Schiffe an der Hafenpier anlegen. Vorher musste die Ladung der größeren Schiffe mit Booten gelöscht werden.

Domkirche

Als der Bischofssitz von Skálholt nach Reykjavík verlagert wurde, wurde die Domkirche Ende des 18. Jahrhunderts errichtet.

Lækjartorg

Schon in früheren Jahren war der Platz ein wichtiger Sammelpunkt. Hier zelteten z. B. die Bauern, die mit Waren auf Packpferden nach Reykjavík kamen.

Lækjargata

Die Bachstraße führte ursprünglich an dem Bach entlang, der auf dem Stadtteich zum Meer hinunterfloß. 1911 wurde der Abfluß unterirdisch verlegt und die Straße zu ihrer heutigen Breite ausgebaut.

Bernhöftstorfa

So heißt das Viertel zwischen Bankastræti, Amtmannsstígur, Lækjargata und Skólastræti. Die alten Holzhäuser der Bernhöftstorfa bilden zusammen mit Stjórnaraðhúsið und dem Gymnasium in Reykjavík die älteste Häuserreihe der Stadt. In Bernhöftstorfa befindet sich heute auch das Tourist Information Center.

Tjarnargata

Die Tjarnagata liegt am Westufer des Stadtteiches. Schon in früheren Jahrhunderten führte hier ein Pfad vom Bauernhof Vík zum Brunnen, wo heute das Haus Brunnhús, Suðurgata 11, steht. Die alten wellblechverkleideten Holzhäuser stammen größtenteils von Anfang dieses Jahrhunderts.

Útlagar (dt. Vogelfreie)

Bronze des Bildhauers Einar Jónsson an der Ecke Suðurgata-Hringbraut, die einen Geächteten darstellt, der seine Frau auf dem Rücken trägt.
Nationalmuseum

Das Museum wurde 1952 eröffnet und beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Exponaten aus der Kulturgeschichte Islands.

Árni-Magnússon-Institut

Der Literaturfreund kommt hier auf seine Kosten. Dieses Forschungsinstitut beherbergt die kostbarsten Schätze Islands, die mittelalterlichen Handschriften, in denen die Sagas niedergeschrieben worden sind.

Tjörnin

Der Stadtteich von Reykjavík hatte sich ursprünglich als Lagune gebildet. Die beiden kleinen Inseln sind Brutplätze für zahlreiche Vogelarten. Die südliche Insel ist künstlich, die zweite wurde später erweitert und für die Brut ausgebaut. Zwischen 40 und 50 Vogelarten halten sich zumindest zeitweise am Stadtteich auf.

Nationalgalerie

Die Nationalgalerie ist im alten Gefrierhaus der Stadt im Fríkirkjuvegur untergebracht. Das Gefrierhaus war 1920 gebaut worden und diente zum Lagern von Eisblöcken, die im Winter aus dem Teich geschlagen wurden. 1988 wurde die Nationalgalerie im umgebauten Haus eröffnet.

Hallgrímskirkja

Die Hallgrímskirche ist die größte Kirche des Landes und ein Wahrzeichen Reykjavíks. Die Kirche wurde zu Ehren des Pfarrers und Psalmendichters Hallgrímur Pétursson benannt. Der isländische Staatsarchitekt Guðjón Samúelsson hat die Kirche entworfen und nach ca. 40-jähriger Bauzeit wurde sie erst am 28. Oktober 1986 fertiggestellt. Die Form der Hallgrímskirkja soll an die zerklüfteten Berge, die Basaltformationen und an die Gletscher, die das isländische Landschaftsbild beherrschen, erinnern. Vom 74,5 m hohen Kirchturm hat man eine gute Aussicht auf die bunten Dächer der Stadt und die umliegenden Fjorde und Berge. Bei gutem Wetter zeigt sich am Horizont die Silhouette des vergletscherten Snæfellsjökull. Unmittelbar vor der Hallgrímskirkja steht das Standbild Leifur Eiríkssons, des ersten Entdeckers Amerikas, dem Sohn von Erik dem Roten.

Öskjuhlið / Perlan

Auf dem Hügel Öskjuhlið (61 m) stehen die Heißwassertanks der Thermalfernheizung von Reykjavík. Auf den Tanks wurde die Glaskuppel Perlan erreichtet, von deren Aussichtsplattform man einen tollen Blick auf Reykjavík hat. Im Inneren der Glaskuppel befindet sich ein künstlicher Geysir und eine Ausstellungshalle mit wechselnden Ausstellungen.

Höfði

Höfði, das Gästehaus der Stadt Reykjavík, wurde weltbekannt, als sich hier 1986 die damaligen Oberhäupter der Weltmächte UdSSR und USA, Michail Gorbatschow und Ronald Reagan, zur Vorbereitung ihres Gipfeltreffens trafen.

Laugardalur

Früher gab es heiße Quellen im Tal, die von den Einwohnern von Reykjavík zum Waschen der Wäsche benutzt wurde. Durch Bohrungen für die Heißwasserversorgung der Stadt sind die Quellen trockengelegt. Eine Skulptur des Bildhauers Ásmundur Sveinsson, „Þvottakonan“ (dt. die Wäschefrau), am ehemaligen Wäscheplatz erinnert an diesen Abschnitt der Geschichte von Reykjavík. Heute ist Laugardalur ein Sport- und Freizeitpark. Hier befindet sich das größte Thermalfreibad Islands, das Fußballstadion, der Botanische Garten, der Familienfreizeitpark sowie ein Haustiergarten.

Museumsdorf Árbæjarsafn

Das sehr interessante Heimatmuseum befindet sich am Stadtausgang von Reykjavík. Der Stadtrat von Reykjavík beschloß 1957 die Gründung des Heimatmuseums. Die alten Stallungen des Hofes Árbær bildeten den Grundstock des heutigen Museumsdorfes. Zahlreiche alte Häuser aus verschiedenen Epochen der isländischen Baugeschichte sind inzwischen nach Árbær verlegt und restauriert worden.

Elliðarárdalur

Das Tal wird schon früh in der Geschichte des Landes im Landnahmebuch erwähnt. Heute ist Elliðará ist heute einer der besten Lachsflüsse des Landes und Reykjavík wohl die einzige Hauptstadt der Welt, die einen Lachsfluß innerhalb ihrer Stadtgrenzen aufweisen kann. Im Tal gibt es gute Spazierwege und kleine Waldgebiete.
In der unmittelbaren Umgebung von Reykjavík:

Bessastaðir

Der heutige Präsidentensitz wurde erstmals in der Isländer-Saga von Sturla Þórdason, damals im Besitz von Snorri Sturlusson. Nach Snorris Ermordung konfiszierte der norwegische König das Gut. Bessastaðir wurde Sitz der königlichen Verwalter des Landes und behielt seine Bedeutung auch unter dänischer Herrschaft bis Ende des 18. Jahrhunderts. Seit 1941 ist Bessastaðir im Besitz des isländischen Staates. Das Wohnhaus gehört zu den ältesten Häusern des Landes, erbaut 1761-66.
Heiðmörk

Das Naturschutzgebiet mit seinen vielen Wanderwegen liegt unweit von Reykjavík und lohnt einen Ausflug.

Viðey

Auf dieser Insel wurde 1226 ein Kloster gegründet, das mehrere Jahrhunderte bis zur Reformation existierte, von lutheranischen Eiferern dann allerdings abgerissen wurde. Der „Gouverneur“ Skúli Magnússon zog 1751 nach Viðey und ließ sich dort eine vollendete Residenz errichten, die vor ein einigen Jahren renoviert wurde. Die Kirche auf der Insel stammt aus dem Jahr 1794 und ist eine der ältesten im Land. Spazierwege führen um die schöne Insel und laden zum Verweilen ein.

Esja

Der 918 m hohe Hausberg Reykjavíks bietet gute Wandermöglichkeiten. Bei gutem Wetter hat man einen fantastischen Blick auf Reykjavik, die Halbinsel Reykjanes

II. Der Westen – Borgarfjördur & Snaefellsnes

Hier betreten Sie „Saga-Land“. Im Borgarfjördur spielen einige der bekanntesten Island-Sagas (z. B. Egils-Saga) und Snorri Sturlusson, der die Sagas aufgeschrieben haben soll, hat hier im 12. Jh. in Reykholt gelebt. Sein altes Bad ist noch zu besichtigen. Nicht weit davon entfernt liegen die Wasserfälle Hraunfossar und Barnafoss. In der Kleinstadt Borgarnes sind die Straßen im Zentrum nach Saga-Personen benannt.

Die Halbinsel Snaefellsnes besticht durch abwechslungsreiche Küstenlandschaften und den vergletscherten Vulkan Snaefellsjökull. Vom Hafen in Stykkisholmur können Sie mit der Fähre auf die zauberhafte Insel Flatey und in die einsamen Westfjorde übersetzen.

Hvalfjörður

Der malerische Walfjord weist eine außergewöhnlich schöne Landschaft mit hohen eindrucksvollen Felswänden auf. Der mit 30 km längste Fjord im Südwesten hatte von jeher gute Hafenbedingungen. Große Fischschwärme, insbesondere Heringsschwärme, sind häufig in den Fjord gekommen. Während des Zweiten Weltkrieges war der Hvalfjord der Flottenstützpunkt der Alliierten (1940 - 1945).

Saurbær

Ein Stop lohnt sich beim Bauernhof Saurbær und der gleichnamigen Kirche. Hier wohnte Sigurður Björnsson, der vermutlich das Vorbild des Anwalts Eydalín in der „Islandsglocke“ von Halldór Laxness war.

Glýmur

Der höchste Wasserfall Islands (196 m Fallhöhe) liegt ziemlich versteckt am Talende des Hvalfjörður und ist so fast ein Geheimtipp. Für die Wanderung dorthin sollte man mehrere Stunden einplanen.

Borgarnes

Die Bedeutung des 1750 Einwohner zählenden Ortes als Verkehrsknotenpunkt ist in den letzten Jahren durch den Ausbau der Ringstraße Nr. 1, Fertigstellung des Tunnels unter dem Hvalfjörður und der 520 m langen Borgarfjarðabrú über den inneren Borgarfjörður immens gewachsen. Die Ursprünge der Stadt Borgarnes gehen auf das Jahr 1858 zurück, als der Schotte James Ritchie auf der Halbinsel eine Hütte errichtete, um Lachse zu konservieren.

Reykholt

Reykholt war eines der geistigen Zentren des Mittelalters, in dem ab 1206 mit dem Dichter, Geschichtsschreiber und Gesetzessprecher Snorri Sturlusson (1178 – 1241) sein wohl prominentester Vertreter, lebte. Die 1988 errichtete Kirche bewahrt in der Snorrastofa eine Bibliothek mit Kopien der Werke von Snorri. Sehenswert ist auch das damalige Bad von Snorri, das von einer naheliegenden natürlich heißen Quelle gespeist wurde. Zu diesem im Mittelalter genutzten Pool führt ein noch heute bestehender Gang, der ihn einst mit dem Wohnhaus verband.

Deildartunguhver

Wie man an den Gewächshäusern und dem an einigen Stellen aufsteigenden Dampft ermessen kann, befindet sich im Reykholtsdalur eine Reihe von Thermalquellen, u. a. am historischen Hof Deildartunga die Thermalquelle Deildartunguhver. Mit einer Schüttung von 200 l / sec. ist sie die größte Thermalquelle Europas und könnte eine Stadt von der Größe Akureyris (15.000 Einwohner) mit heißem Wasser versorgen.

Hraunfossar / Barnafoss

Auf keinen Fall darf man die beiden Wasserfälle Hraunfossar (dt. Lavawasserfälle) und Barnafoss (dt. Kinderwasserfall) versäumen. Genau genommen sind die Hraunfossar eine Vielzahl von Quellen, die an der Grenze zwischen einem dichten wasserstauenden Vulkanit (Ignimbrit) und dem zerklüfteten basaltischen Hallmundarhraun zum Vorschein kommen. Als eine Kette von kleinen Kaskaden stürzt das Wasser über eine von dem Gletscherfluß Hvítá im Ignimbrit herausgearbeitete Stufe in die Tiefe. Über den Barnafoss führte einer Volkssage nach eine Naturbrücke, von der zwei Kinder in der Weihnachtsnacht zu Tode stürzten. Die Mutter ließ die Brücke einreißen.

Surtshellir

Über eine Jeeppiste erreicht man 7 km nördlich des Gehöftes Kalmanstunga die Lavahöhle Surtshellir, die mit ca. 1.970 m zu einer der längsten Höhlen des Landes zählt. Mit Surtshellir sind viele Geschichten und Volkssagen verknüpft, auch heute noch sind Hinweise auf eine Nutzung der Höhle durch Menschen zu finden.

Grábrók

Der unter Naturschutz stehende Explosionskrater Grábrók liegt im einzigen nacheiszeitlich geförderten Lavafeld auf der Strecke zwischen Reykjavík und Akureyri. Die Lava floß vor etwa 3000 Jahren aus drei Kratern im Norden: Grábrók, Grábrókarfell und einem kleinen dritten, der aber im Rahmen von Straßenarbeiten abgebaut wurde. Die Blocklava ist von einer dicken Moosschicht überzogen und mit Buschvegetation bewachsen. Vom Grábrók hat man eine gute Aussicht auf das Lavafeld.

III. Die Westfjorde

Die Region für „Island-Insider“ – viele lassen aus Zeitgründen die Westfjorde beim ersten Islandbesuch außen vor. Schade, denn die ursprüngliche Fjordlandschaft ist erhaben und die kleinen Dörfer an den steilen Fjordwänden sehen wie Puppenstuben aus.

Die kilometerlange Felsklippe Látrabjarg (bis zu 400 m hoch) markiert die westlichste Spitze Europas und ist von Mai bis Mitte August voll mit Papageitauchern, Eissturmvögeln, Trottellummen und Dreizehenmöwen.

Der Wasserfall Fjallfoss (Dynjandi) sucht seinesgleichen, das Wasser fällt vom Bergrücken fächerförmig herab. Ein traumhaftes Fleckchen Erde!

Auf der Fahrt von Látrabjarg nach Isafjördur erleben Sie die Fjorde sowohl aus der Frosch- als auch aus der Vogelperspektive – azurblaues Meer wechselt sich mit arktischer Vegetation auf den Bergrücken ab! Der Hauptort Isafjördur liegt im großen Fjord Isafjardardjúp.

IV. Der Norden - Skagafjördur & Akureyri

Die Region Sagafjördur ist das Hauptzuchtgebiet der beliebten Islandpferde. Die Rasse ist seit der Besiedlung Islands nicht mit anderen Pferderassen gekreuzt worden. Das Islandpferd kann 5 Gänge – Schritt, Trab, Galopp, Tölt und Pass. Besuchen Sie eine Pferdevorführung im Skagafjördur und den Torfbauernhof Glaumbaer!

Sie können entweder direkt entlang der Ringstraße nach Akureyri gelangen oder Sie fahren über die einsamen, malerisch gelegenen Orte Siglufjördur und Olafsfjördur.

Akureyri ist die größte Stadt außerhalb der Großstadtregion Reykjavík. Sehenswert ist der botanische Garten und die über der Altstadt thronende Kathedrale. Für einen Bummel durch die winzige Fußgängerzone sollte auch immer Zeit sein. Sehr empfehlen können wir den großen Buchladen Eymundsson og Penninn, wenn Sie Bildbände, Geologie-Bücher, Reise-Literatur o.ä. über Island suchen.

V. Myvatn & Nationalpark Jökulsárgljúfur

Rund um den Myvatn bewegen Sie sich in Islands aktivster Vulkanzone, sogar der aktivsten in der gesamten nördlichen Hemisphäre!

  • Pseudokrater in Skutustadir, aus denen nie Lava geflossen ist
  • bizarre Lavaformationen Dimmuborgir
  • Aschekrater Hverfjall
  • blubbernde Schlammtöpfe am Námaskard
  • dampfende Lava von 1984 am Zentralvulkan Krafla

Nehmen Sie sich Zeit für eine Wanderung entlang der Spalte Leirhnúkur – die Hölle lässt grüßen!

Die Hafenstadt Husavík ist der beste Ort für eine Walbeobachtungsfahrt (Dauer ca. 3 Stunden) Es werden im Sommer mehrmals täglich Fahrten angeboten. Sehr stimmungsvoll sind die Abendabfahrten im von Mitte Juni bis Anfang August.

Im Nationalpark Jökulsárgljúfur können Sie zu den Echofelsen Hljódaklettar wandern, durch die hufeisenförmige Schlucht Ásbyrgi spazieren und den mächtigen Wasserfall Dettifoss bestaunen, dessen Wasser in den Canyon des Flusses Jökulá á Fjöllum fällt.

Daneben sind sehenswert der Wasserfall Godafoss, der Torfbauernhof Grenjadarstadur und Bustagesausflüge zur Askja.

VI. Der Nordosten & die Ostfjorde

In die nordöstliche Region Melrakkasletta mit den Orten Raufarhöfn und Vopnafjördur verirren sich nur wenige Touristen. An den weiten Stränden lässt es sich sehr gut wandern, auch auf der Halbinsel Langanes. Am Strand findet sich oft Treibholz, das in alten Zeiten so wertvoll wie Gold war.

Hauptort im Osten Islands ist Egilsstadir. In der Umgebung befindet sich Islands größtes Waldgebiet Hallormsstadaskogur, der Wasserfall Hengifoss und der schöne Fjord Borgarfjördur Eystri.

Auf dem Weg nach Höfn im Südosten des Landes durchqueren Sie die Ostfjorde, die im Gegensatz zu den Westfjorden richtige Gipfel aufweisen. Hier wechseln sich liebliche Landschaften mit dramatischen Küstenstreifen ab.

VII. Der Südosten

Hier dominiert der große Gletscher Vatnajökull die Szenerie. Die kleine Hafenstadt Höfn ist Ausgangspunkt für Fahrten auf den Gletscher.

Höhepunkt jeder Islandreise ist die Gletscherlagune Jökulárlón, in der unzählige Eisberge schwimmen. Egal wie oft man die Gletscherlagune besucht, sie sieht immer anders aus. Manche Eisberge treiben über den natürlichen Abfluss in den Nordatlantik und werden dort von der Brandung an den schwarzen Strand geworfen. Langsam schmelzen sie dort vor sich hin. Schönere Fotomotive gibt es kaum!

Mit Papageitauchern können Sie in Ingolfshöfdi auf Tuchfühlung gehen (Traktorkarrenfahrt; Besuch nicht allein möglich).

Im Nationalpark Skaftafell kommen Wanderliebhaber auf ihre Kosten. Hier kann man auch geführte Gletscherwanderungen unternehmen. Oder vielleicht wollen Sie einen Rundflug über den Vatnajökull machen, dann ist Skaftafell der beste Ausgangspunkt dafür!

VIII. Die Südküste

Kirkjubaejarklaustur ist fast völlig von Lava des Laki-Vulkanausbruchs von 1784 eingeschlossen. Mittlerweile ist die bröckelige Lava dick mit Moos bewachsen. Mit dem Bus oder dem Geländewagen können Sie die Laki-Kraterreihe im Hochland erreichen.

Über weite Sanderflächen geht es in den südlichsten Ort Islands, nach Vik. Vom schwarzen Lavastrand sieht man die Lavazinnen Reynisdrangar, die der Sage nach ein Trollweib und ein Segelschiff darstellen sollen.

In Skogar ist neben dem interessanten Heimat- und Freilichtmuseum der Wasserfall Skogafoss ein Muss! Rund 60 m donnert das Wasser in die Tiefe. Nicht weit davon entfernt liegt der bezaubernde Wasserfall Seljalandsfoss, hinter den auch ein Pfad führt!

IX. Im Zentrum – das Hochland

Das karge sog. Hochland liegt im Zentrum des Landes und ist nur mit geländegängigen Fahrzeugen (4WD), die gute Bodenfreiheit besitzen, befahrbar. Manche Pisten sind mittlerweile so gut ausgebaut, dass Brücken über die Flüsse führen (z. B. Kjölur, Kaldidalur). Beim Rest ist es immer wieder ein Abenteuer, die Bäche und Flüsse zu furten, z. B. entlang der in alten Zeiten berüchtigten Nord-Süd-Verbindung Sprengisandur. Bitte fragen Sie bei uns nach, wie die einzelnen Pisten beschaffen sind, wenn Sie eine individuelle Route im Hochland planen.

Sehenswerte Regionen sind die Geothermalgebiete Hveravellir und Kerlingarfjöll entlang der Kjölur-Piste, die farbenprächtigen Liparitberge von Landmannalaugar, die Kraterreihe Laki, die Vulkancaldera Askja und am Rand des Vatnajökull Kverkfjöll. Letztere kann man bequem mit dem Bus ab/bis Myvatn erreichen.

Im Hochland gibt es nur einfache Berghütten, ein eigener Schlafsack und Verpflegung muss mitgebracht werden.

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